Jedes Jahr wieder ...
Das Team des RTH Christoph 2 kennt dies nun schon seit knapp 40 Jahren. Kaum wird das Wetter schön und schon nehmen die Einsätze mit verunfallten Motorradfahrern drastisch zu. Und wie immer gibt es neben dem Leichtsinn bei einigen Zweiradfahrern auch die Problematik, dass sie von anderen Verkehrsteilnehmern schlicht nicht gesehen oder in der Geschwindigkeit unterschätzt wurden. Die Retter der Luft appellieren wiederholt an alle Verkehrsteilnehmer mit Vorsicht und allgemeinem Respekt am Straßenverkehr teilzunehmen. Gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme im Verkehr hilft bei der Vermeidung von schweren Unfällen.
Gerade in den ersten schönen Monaten des Jahres wurde der Rettungshubschrauber gehäuft zu schweren Unfällen mit Quads gerufen. Das Gefühl der großen Freiheit an der frischen Luft auf mehr als zwei Rädern ist alles andere als ungefährlich. Auch hier gelten die Gesetze der Physik (Fliehkraft, Bremsweg oder Ähnliches).
Und leider sind auch unmotorisierte Zweiradfahrer häufige Patienten des Rettungshubschraubers. Sowohl für die Moutain-Biker im Gelände, den „Rennrad-Profi“ oder den einfachen Radler gilt. Schutzkleidung tragen!
Wir mussten leider bei einigen schweren Unfällen mit Radfahrern feststellen, dass der Unfall mit einem getragenen Fahrradhelm möglicherweise hätte überlebt werden können.
Das Team des Rettungshubschraubers Christoph 2 wünscht allen Zweiradfahrern viel Spaß bei ihren Aktivitäten an der frischen Luft und bitte um die gebotene Vorsicht und Schutzkleidung.
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08.07.2007 |



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