Der Rettungshubschrauber (RTH) Christoph 2 stellt sich vor
Der Rettungshubschrauber Christoph 2 und sein Team sind täglich von Sonnenaufgang ( 7 Uhr) bis Sonnenuntergang einsatzbereit.
Der Rettungshubschrauber Christoph 2 und sein Team sind in weniger als 2 Minuten startklar. Der Einsatzradius beträgt grundsätzlich 60 km, im Bedarfsfall fliegt der Hubschrauber aber auch über diesen Radius hinaus.
Die häufigsten Einsätze stellen Verkehrs- und Arbeitsunfälle dar.
Der wesentliche Vorteil eines Hubschraubers ist seine Geschwindigkeit. Der Notarzt wird auf dem schnellsten Weg, unabhängig von Verkehrswegen oder Staus, zum Notfallpatienten gebracht. Das ist insbesondere deshalb wichtig, weil der Beginn der ärztlichen Versorgung in vielen Fällen über Leben und Tod bzw. mögliche Spätfolgen entscheidet.
Der Rettungshubschrauber ist mit allen Medizingeräten und Medikamenten ausgerüstet, die der Notarzt für eine adäquate medizinische Erstversorgung benötigt. Notfallpatienten können in kürzester Zeit und besonders schonend unter ärztlicher Aufsicht in Kliniken transportiert werden.
Pro Tag fliegt der Hubschrauber durchschnittlich drei Einsätze. So wurde der RTH im Jahr 2010 zu 1081 Notfalleinsätzen alarmiert.
Der Rettungshubschrauber bringt seit 1972 die schnelle Hilfe aus der Luft.
Seit 29.02.2008 startet und landet der neue Zivilschutzhubschrauber EC 135 T2i+ des Bundesministerium des Innern auf dem Dach der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main.
Das Luftrettungsteam setzt sich aus einem Arzt der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main, einem Rettungsassistenten von der Frankfurter Berufsfeuerwehr sowie einem Piloten der Bundespolizei der Fliegerstaffel Fuldatal zusammen.
Der Einsatz des RTH wird nach der Flugzeit berechnet. Die Kosten von 31,20 Euro pro Flugminute (Stand 01.01.2011) werden mit den Kostenträgern abgerechnet. Damit sind alle Unkosten abgegolten (Personal, medizinischer Bedarf, Kraftstoff etc.).
Die Abrechnung der Einsätze erfolgt über das Land Hessen.